„Was kostet ein Onlineshop?“ klingt nach einer einfachen Frage. Das Problem: Ein Shop besteht nicht aus einer einzelnen Aufgabe. Die Software ist nur die Basis. Der Aufwand entsteht durch Struktur, Inhalte, Produkte, Design, Versand, Zahlungen, Tests und viele kleine Entscheidungen dazwischen.
Wofür bezahlst du bei einem Shop eigentlich?
Bei einem kleinen WooCommerce-Shop fallen typischerweise mehrere Arbeitsblöcke an. Manche dauern nur wenige Minuten, andere mehrere Stunden. Entscheidend ist außerdem, wie vollständig deine Inhalte schon sind.
| Aufgabe | Typischer Arbeitsrahmen* |
|---|---|
| WordPress/WooCommerce Grundsetup | ca. 1–3 Std. |
| Grunddesign, Header, Footer | ca. 3–8 Std. |
| Startseite | ca. 2–6 Std. |
| Shop-, Kategorie- und Produktdarstellung | ca. 2–6 Std. |
| Versand und Zahlungsarten | ca. 1–3 Std. |
| 10 einfache Produkte | ca. 1–2 Std. |
| Mobile Feinschliff & Tests | ca. 2–5 Std. |
| SEO-Grundlagen | ca. 1–3 Std. |
Warum kann ein günstiges Paket trotzdem funktionieren?
Weil nicht jeder Shop individuell von null entwickelt werden muss. Wenn der Umfang klar begrenzt ist, Inhalte vollständig geliefert werden und eine vorhandene Struktur genutzt wird, lässt sich viel Zeit sparen. Genau deshalb kann ein standardisierter Mini-Shop günstiger angeboten werden als ein vollständig individuelles Projekt.
- wenige Produkte
- klar definierte Seiten
- keine Sonderprogrammierung
- vorhandene Texte und Bilder
- standardisierte Versand- und Zahlungslogik
Was macht einen Shop teurer?
Der größte Kostentreiber ist selten „WooCommerce an sich“. Aufwendig werden individuelle Anforderungen: viele Varianten, unvollständige Produktdaten, komplexe Versandregeln, große Importe, spezielle Filter, individuelle Designwünsche, Schnittstellen oder Fehler in einer bestehenden Installation.
Beispiel: 100 Produkte
Wenn ein einfaches Produkt im Durchschnitt nur sechs Minuten benötigt, sind 100 Produkte bereits rund zehn Stunden reine Pflegezeit. Bei Variantenprodukten, Bildbearbeitung oder fehlenden Daten kann daraus ein Mehrfaches werden.
Einmalige Kosten sind nicht alles
Nach dem Launch bleibt Arbeit: Updates, Backups, neue Produkte, Preisänderungen, Aktionen, SEO, Fehlerkontrolle und gelegentliche technische Anpassungen. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und – abhängig vom Shop – kostenpflichtige Plugins oder externe Dienste.
Du brauchst nicht sofort den ganzen Shop.
Bei SMITP kannst du auch mit einzelnen Aufgaben starten – zum Beispiel Produkte einstellen, Versand einrichten oder nur die Startseite überarbeiten.
